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Wissensaktivitäten
Das Wissen in den Unternehmen und in den Mitarbeitern lässt sich anhand der fünf Kernaktivitäten des Wissensmanagement beschreiben.
1. Wissen identifizieren
Hier geht es um Klärung und Bestandsanalyse der vorhandenen Wissensstrukturen, eine notwendige Vorraussetzung für die Formulierung von Zielen und das Treffen von Entscheidungen. Wichtige Leitfragen sind:
- Welches Wissen steht bereits zur Verfügung?
- Welches Wissen ist für die Zielerreichung notwendig?
- Welches Wissen fehlt uns und muss noch entwickelt werden?
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Werkzeuge der Wissensidentifizierung:
- Brainstorming
- Wissenslandkarte
- Kunden-Feedback
- systematisches Suchen
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2. Wissen erzeugen
Neues Wissen kann sich auf Produkte oder Dienstleistungen, aber auch auf interne Prozesse und Verfahren beziehen. Entstehen kann neues Wissen, wenn Mitarbeiter ihr Expertenwissen in expliziter oder impliziter Form einbringen. Vielfach bekommt neues Wissen nicht die gebührende Aufmerksamkeit und geht verloren. |
Instrumente für die Wissenserzeugung:
- Expertengruppen
- Neueinstellungen
- Vorschlagswesen
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3. Wissen speichern
Der Kontext eines Unternehmens verkörpert einen Teil des relevanten Wissens einer Organisation. Auch in dem Verhalten und in den Gewohnheiten von Teams und Abteilungen wird Wissen "gespeichert". Mitarbeiter sind wichtige Wissensträger für das Unternehmen. Wissen wird allerdings nicht nur in den Datenbanken gespeichert, sondern auch in den Prozessen, Abläufen, Verhalten usw. Gespeichertes Wissen muss kommuniziert und genutzt werden. |
Tools für die Wissensbewahrung:
- Dokumentendatenbank
- Mikroartikel
- FAQ
- Yellow Pages
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4. Wissen teilen
Hier geht es um die Frage, wie kann der Transfer von Wissen zur rechten Zeit und an den richtigen Ort gewährleistet werden. In dem Bereich der Wissensteilung und -kommunikation existieren vielfältige Möglichkeiten, Wissen direkt oder indirekt weiter zu geben. |
Möglichkeiten der Wissensteilung:
- von Person zu Person
- Workshops, Coaching,
- Portale und Datenbanken
- Community of Practice
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5. Wissen nutzen
Wissen in den Köpfen und im Unternehmen muss angewendet werden, denn nur durch die Anwendung und Nutzung werden Werte geschaffen. Der Referenzpunkt und das Ziel aller Wissensmanagement-Aktivitäten ist letztendlich die Anwendung von Wissen. Mit der Nutzung von Wissen steht und fällt das Wissensmanagement-Projekt. |
Vorraussetzung für die Wissensnutzung:
- Aktivitäten müssen auf die Organisationsstrukturen und täglichen Aufgaben ausgerichtet sein.
- die Kernaktivitäten müssen auf die Besonderheiten der Geschäftsprozesse und der Organisation abgestimmt sein.
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